Schlik­ker und Söh­ne Nach­fol­ger KG, Schüttorf

Bei der Fir­ma Schlik­ker & Söh­ne in Schüt­torf han­del­te es sich um ein renom­mier­tes, im Jah­re 1910 gegrün­de­tes Tex­til­pro­duk­ti­ons­un­ter­neh­men, das sich in drit­ter Gene­ra­ti­on sowohl mit dem Spin­nen als auch Weben von Tex­til­pro­duk­ten beschäf­tig­te. Zum Zeit­punkt der Insol­venz­ein­lei­tung im Jah­re 1990 waren rund 900 Mit­ar­bei­ter in ver­schie­de­nen Betriebs­stät­ten beschäf­tigt. Im Ver­lauf des Insol­venz­ver­fah­rens muss­te die Spin­ne­rei- Pro­duk­ti­on des Unter­neh­mens still­ge­legt werden.

Grund war, dass für die­sen Betriebs­be­reich der Nach­weis einer posi­ti­ven Fort­füh­rungs­pro­gno­se nicht erbracht wer­den konn­te. Ledig­lich die Pro­duk­ti­on der Webe­rei wur­de unter der Auf­sicht und Ver­ant­wor­tung des Insol­venz­ver­wal­ters RA Stell­mach fort­ge­führt und im Wege einer über­tra­gen­den Sanie­rung an eine Aache­ner Auf­fang­ge­sell­schaft veräußert.