Tex­til Rey­gers OHG, Bocholt

Das Tex­til­un­ter­neh­men der Fir­ma Rey­gers war spe­zia­li­siert auf die Pro­duk­ti­on und den Ver­trieb von Decken. An zwei Pro­duk­ti­ons­stand­or­ten in Bocholt fand eine eige­ne Webe­rei­pro­duk­ti­on für das Decken­sor­ti­ment des Unter­neh­mens statt. Aus­ge­löst durch den Ver­lust eines Groß­kun­den sah sich die Geschäfts­lei­tung im Jah­re 1982 ver­an­lasst, im Wege eines gericht­li­chen Ver­gleichs­ver­fah­rens einen Sanie­rungs­pro­zess einzuleiten.

Als Ver­gleichs­ver­wal­ter in dem Ver­fah­ren wur­de RA Hein­rich Stell­mach bestellt. Mit gro­ßer Mehr­heit der Gläu­bi­ger konn­te der vor­ge­leg­te Ver­gleich ver­ab­schie­det und gericht­lich bestä­tigt wer­den. Gleich­zei­tig gelang es, die Mehr­heits­an­tei­le des Unter­neh­mens an einen grie­chi­schen Inves­tor zu ver­äu­ßern. Mit der erfolg­rei­chen Sanie­rung und Betei­li­gung des grie­chi­schen Inves­tors konn­ten am Stand­ort Bocholt rund 150 Arbeits­plät­ze erhal­ten werden.